Am Sonntag, dem 12.02.2017 fand im Allwetterbad Ratingen-Lintorf ein Sicherheits- und Kentertraining statt.

Für Kinder und Jugendliche wurde ein Opti ins Wasser gelassen und gekentert. Wie kann man sich aus dem gekenterten Boot befreien, sicher unter dem auf dem Wasser liegenden Segel wieder auftauchen und das Boot wieder aufrichten? Und zum Spaß: wie viele Kinder passen in einen Opti, bis das Boot untergeht? Eine Unterweisung in erster Hilfe bei Badeunfällen – Befreiungsgriff, Abschleppen im Wasser und sichere Seitenlage rundeten das Trainingsprogramm für die Jugend ab, bevor das Programm mit Springen vom 1m- und 3m-Brett und einer Schwimmstafette zu Ende ging.

Bei sportlichen Jollen und auch schon für regattmäßig gesegelte Optimisten gehört das Kentern schon fast zum alltäglichen Segeln dazu. Je sicherer man in einer solchen Situation ist, um so schneller hat man sein Boot wieder aufgerichtet und kann weiter segeln. Mit etwas Geschick wird man kaum nass!

Für erwachsene Segler gab es eine interessante Sicherheitsübung mit einer richtigen Rettungsinsel. Dabei hatten wir Gelegenheit, mit Kleidung Trainingsanzug und T-Shirt,  teils auch mit Ölzeug und Rettungsweste zu schwimmen. Die nasse Kleidung zieht den Schwimmer nicht herunter. Als Highlight stand uns in Zusammenarbeit mit der Düsseldorfer Yachtausrüstungsfirma Lenz Rega-Port eine echte Rettungsinsel zur Verfügung. Herr Lenz führte uns in die Handhabung der Rettungsinsel ein. Anschließend wurde die Insel mit der Auslöseleine gesichert und komplett mit der Tasche ins Wasser geworfen.

Rettungsinsel 1

Rettungsinsel 2

Die Auslösung erfolgte durch kräftiges Ziehen an der Leine, dann bließ sich die Insel auf und überschüssiges Gas entwich mit einem pfeifenden Geräusch. 

Rettungsinsel 3

Rettungsinsel 4

Einzeln und in kleinen Gruppen konnte wir dann den Einstieg im Wasser üben. Dabei mussten wir erfahren, dass die angelegte Rettungsweste und jetzt beim Einsteigen auch das in der Kleidung befindliche Wasser doch sehr hinderlich sind. Aber alle Teilnehmer  und zum Schluss auch die Jugendlichen konnten erfolgreich einsteigen.

Einstieg

Geschafft!

Natürlich hoffen wir alle, dass ein solcher Ernstfall auf unseren Booten oder Charteryachten nie eintritt. Im Fall eines Falles herrscht an Bord aber sicherlich Panik. Das beste Gegenmittel ist Training und das damit erworbene Wissen, wie es im Ernstfall geht. Genau dazu diente unsere Sicherheitsübung.

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Für das Segeln mit unserer Vereinsyacht FRYA auf den niederländischen Binnengewässern, dem IJsselmeer und dem Wattenmeer muss der Skipper über ein Funkzeugnis UBI verfügen. Daher haben wir im Dezember einen Vorbereitungskurs zum Ablegen der Funkprüfung durchgeführt.

 

Mit 3 Segelyachten und 16 Segelfreunden fand in der letzten September- und ersten Oktoberwoche unser Vereinstörn in diesem Jahr in Kroatien statt. Es ging los in Trogir, und gleich mit der Ansage einer heftigen Bora für den Montag. Also Segeln am Sonntag kein Problem, doch am Abend sollte ein sicherer Hafen erreicht sein. Zwei Boote segelten die gut 30 sm nach Sibenik, um dort am Sturmtag die Krka-Wasserfälle zu besuchen. Das Wasser fiel nicht nur an den Stromschnellen,  sondern auch  aus dicken Wolken vom Himmel. Die dritte Yacht ging nach einem Anker- und Badestopp zurück nach Trogir und erkundete am Hafentag die sehenswerte Stadt Split. Die Windböen erreichten 8-9 Bft. In den Folgetagen war entspanntes Segeln angesagt, mal in einem Hafen, mal in einer Bucht vor Anker oder an einer Boje. Ein kulinarischer Höhepunkt war das Dinner in der Konoba Ringo (Insel Hvar). Hier gibt es ausschließlich fangfrischen Fisch in hervorragender Qualität. Aber auch die Bordküchen unserer Crews konnten mit schmackhaften Snacks und Mahlzeiten punkten.

Das Wetter war deutlich kühler und windiger (stürmischer) als erwartet. Ein Hafenmeister meinte, es sähe schon sehr nach November-Wetter aus. Aber im Vergleich zu anderen Segelrevieren im Mittelmeer-Raum hatten wir wohl noch Glück mit Mittel-Dalmatien. Sowohl in der nördlichen wie in der südlichen Adria waren die Bora-Winde deutlich stärker. In Griechenland wütete ein Hurrikan und Südfrankreich und das westliche Mittelmeer litten unter anhaltend starkem Mistral.best 044

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Die FRYA sicher zu skippern ist natürlich ganz wichtig, wenn unsere Mitglieder unsere neue Vereinsyacht führen wollen. Eine gute Gelegenheit, die Yacht ausgiebig kennen zu lernen, ist das Skippertraining, das wir an zwei Wochenenden Anfang August und Anfang September angeboten haben. Dabei wurden folgende Themenbereiche durchgesprochen bzw. eingeübt:

  • Technische und sicherheitsrelevante Einrichtungen
  • Checkliste, Logbuch,  Handbücher
  • Manöver unter Maschine: Aufstoppen, An- und Ablegen, Wenden auf engstem Raum, Warteposition vor Brücken und Schleusen
  • Manöver unter Segeln auf verschiedenen Kursen: Reffen, Einsatz des Ausbaumers, Boje über Bord

Ansegeln 2018 02Mit über 30 Teilnehmern - Mitgliedern und interessierten Gästen - trafen wir uns am 1. Mai zum Ansegeln am Baldeneysee.  Unsere Varianta RASCY und der Conger AQUA ALTA waren segelklar und wurden kräftig gesegelt. Bei dem böigen Wind musste unsere Jugenjolle nach einem Segelschaden vom DLRG zum Anleger zurückgeschleppt werden.

Von den Mitgliedern war ein Buffet mit herzhaften und sußen Köstlichkeiten vorbereitet worden - sogar mit einer Piraten-Torte!

Bei dieser Gelegenheit  stellten wir auch unsere neue Fahrtenyacht am Heegermeer in Holland vor und berichteten von gemeinsammen Törns im Mittelmeer.

Hier noch eine Fotostrecke von der Veranstaltung.

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